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Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst Bund und Kommunen-Auftaktverhandlungen ohne Ergebnis

Der dbb beamtenbund und tarifunion, die Spitzengewerkschaft des Sächsischen Erzieherverbandes, hat am 21. März 2016 in Potsdam die Tarifverhandlungen zur Einkommensrunde 2016 mit den Arbeitgebervertretern von Bund und Kommunen aufgenommen und seine Forderungen am Verhandlungstisch bekräftigt.

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Einkommensrunde 2016

Die Forderungen für die Einkommensrunde 2016 sind beschlossen.

Gewerkschaften fordern 6 Prozent.

Die Bundestarifkommission des dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Erzieherverbandes, hat am 18. Februar 2016 in Berlin die Forderungen zur Einkommensrunde 2016 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen beschlossen. Der Zweite Vorsitzende des dbb, Willi Russ, ließ keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit aufkommen.  Als dbb Verhandlungsführer will er in der anstehenden Tarifrunde mit Bund und Kommunen signifikant höhere Einkommen für die Beschäftigten durchsetzen. „Unsere Forderungen sind konsequent. Sowohl hinsichtlich der Erwartungen der Beschäftigten, als auch insbesondere mit Blick auf eine zukunftstaugliche Personalpolitik“, sagte Willi Russ heute in Berlin.

Der dbb fordert die lineare Erhöhung der Einkommen um 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten, die zügige Einführung einer neuen Entgeltordnung im kommunalen Bereich und die Verlängerung der Regelungen zur Altersteilzeit. Weiterhin soll der personelle Nachwuchs mit konkreten Gestaltungsmaßnahmen gefördert werden. Das heißt, die  Anhebung der  Praktikantenentgelte um 100 € monatlich, die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden, die vollständige Übernahme von Reisekosten zur auswärtigen Berufsschule sowie 30 Tage Urlaub für Auszubildende.

Lesen Sie weiter unter: http://www.dbb.de/dokumente/geschaeftsbereich_tarif/2016/E_Mail_02_Anlage_Forderungsbeschluss.pdf

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Über 64% der Befragten stimmen für Annahme des Tarifkompromisses im Sozial- und Erziehungsdienst!

Im Oktober haben die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes per Urabstimmung ihr Votum über die Annahme des Ende September 2015 in Hannover erreichten Tarifkompromisses abgegeben. Das Ergebnis ist deutlich: 64,04 Prozent der in den betroffenen Fachgewerkschaften des dbb organisierten Kolleginnen und Kollegen stimmten dafür, den Tarifkonflikt zu beenden und den Kompromiss anzunehmen. Damit geht eine Tarifauseinandersetzung zu Ende, die im Bereich des öffentlichen Dienstes zu den konfliktreichsten der letzten Jahre zählt. Am Ende steht ein Einstieg in die Aufwertung von Aufgaben und Berufen, die einen wichtigen Beitrag zur hohen Lebensqualität in der Bundesrepublik leisten.

Unmittelbar nach Stimmauszählung kommentierte dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing das Ergebnis der Urabstimmung: „Uns liegt ein demokratisches Ergebnis vor, das in jedem Falle zu akzeptieren ist. Ich kann im vorliegenden Fall sagen, dass ich das Ergebnis ausdrücklich begrüße. Wir haben in diesem Jahr zweierlei erreicht: Zunächst haben wir materielle Verbesserungen für eine große Zahl von Kolleginnen und Kollegen durchgesetzt, die auch spürbar sind. Ferner ist es uns gelungen, Berufsgruppen und Aufgaben in den öffentlichen Fokus zu rücken, die bislang in weiten Teilen der Gesellschaft kaum Gehör gefunden haben – Berufsbilder wie beispielsweise Erzieherin, Sozialarbeiter und Heilerziehungspfleger. Das sind Berufe und Aufgaben, die jeder in der Gesellschaft auf hohem Qualitätsniveau in Anspruch nimmt, ohne sich zu fragen, welche Anforderung, welche Aufgabe im Detail und oftmals welcher Stress eigentlich dahinterstecken.“

Der Sächsische Erzieherverband verweist darauf, dass das Ergebnis der Urabstimmung neben einer breiten Zustimmung auch verdeutlich, dass der Tarifkompromiss bei Teilen der Beschäftigten auch kritisch gesehen wird. Man ist einverstanden mit diesem Schritt, der zu einer Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst beiträgt. Gleichermaßen wird aber erwartet, dass auf die erreichten Verbesserungen weitere folgen.

Nach unzähligen Verhandlungsrunden ist ein Kompromiss erzielt worden. Dieser wurde von unseren Mitgliedern angenommen, weil sie einerseits sehen, dass Einiges erreicht wurde, und andererseits gemerkt haben, dass in noch mehr Verhandlungsrunden und mit noch mehr Streiks kein besseres Resultat mehr zu erzielen gewesen wäre. In den Gesprächen hat sich herauskristallisiert, dass das Problem allein am Verhandlungstisch nicht lösbar ist. Gesellschaft und Politik müssen sich klar darüber werden, was ihnen Erziehung und Sozialarbeit wert sind. Die Frage darf erlaubt sein, warum es noch immer lohnender ist, Autos zusammenzubauen, als Menschen zu betreuen. Genau hier setzt die Aufgabe des Sächsischen Erzieherverbandes gemeinsam mit den anderen Interessenvertretungen in den nächsten Monaten an: Die Sympathie, die uns bei unseren Aktionen seitens der Gesellschaft und der Politik entgegengebracht wurde, muss in konkrete Zusagen umgemünzt werden, um die Finanzierung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsbereich grundlegend strukturell zu verbessern.

Die höheren Entgelte werden nach Abschluss der Redaktionsverhandlungen rückwirkend zum 1. Juli 2015 gezahlt. Diese werden am 10. November 2015 aufgenommen.

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Sächsischer Erzieherverband befragt seine Mitglieder

Der Sächsische Erzieherverband wird ab dieser Woche eine Mitgliederbefragung durchführen, bevor er den Schlichterspruch vom 23. Juni 2015 endgültig bewertet.

„Die Empfehlung der Schlichter ist eine gute Grundlage für weitere Verhandlungen. Bevor wir in die nächsten Gespräche gehen, wollen wir aber ein detailliertes Stimmungsbild aus unserer Mitgliedschaft. Es ist für uns ein selbstverständlicher Grundsatz, dass unsere Mitglieder in Folge ihres starken Kampfgeistes und Engagement während der vierwöchigen Streikphase jetzt das Wort haben.“, sagte Simone Hagedorn, Mitglied der Verhandlungskommission, am 25. Juni 2015 in Offenbach.

Die Befragung der Mitglieder soll in dieser Woche beginnen und wird vier Wochen dauern. Während dieser Zeit wird der Sächsische Erzieherverband von weiteren Streiks absehen. Nach der Auswertung der Befragung sind für den 13. August 2015 weitere Gespräche mit der Arbeitgeberseite geplant.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

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Schlichterspruch zum Sozial- und Erziehungsdienst: Verhandlungen können wieder aufgenommen werden

Die beiden Schlichter Georg Milbradt und Herbert Schmalstieg haben am 23. Juni 2015 in Bad Brückenau eine Empfehlung zur Entschärfung des Tarifkonflikts im Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Für deren Annahme haben sich sowohl die Vertreter der Arbeitgeber als auch der Gewerkschaften in der Schlichtungskommission ausgesprochen.

„Im Unterschied zu dem Angebot der Arbeitgeber von Ende Mai 2105 werden in diesem Schlichterspruch Verbesserungen für einen großen Teil der Betroffenen aus verschiedenen Bereichen des Sozial- und Erzieherbereichs vorgesehen“, konstatiert Simone Hagedorn vom Sächsischen Erzieherverband.

Nach viertägiger Schlichtung liegt damit ein Kompromissvorschlag vor, der „eine gute Grundlage für die nächste Verhandlungsrunde“ ist, erklärt Simone Hagedorn, die zu den wiederaufgenommenen Verhandlungen am 24. Juni 2015 in Offenbach vor Ort sein wird.

 

Die Gewerkschaften und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verhandeln bereits seit Februar über eine verbesserte Eingruppierung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes. Die Schlichtung war vereinbart worden, nach dem auch nach sechs Verhandlungsrunden und einem vierwöchigem Streik kein Ergebnis erzielt werden konnte.


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Demonstration und Kundgebung in Dresden

Sozial- und Erziehungsberufe aufwerten – vor allem auch finanziell. Darum geht es bei den Tarifverhandlungen von Gewerkschaften und kommunalen Arbeitgebern. Die Tarifverhandlungen befinden sich in der Schlichtung. Nachdem die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst vier Wochen hart gekämpft haben, zeigten Gewerkschaften, Beschäftigte und alle, die unsere Forderungen unterstützen, den kommunalen Arbeitgebern am 13. Juni in Dresden mit einem Demo- und Aktionstag: Sonntagsreden helfen nicht, sondern nur ein konkretes Angebot. 

Die Anforderungen und Erwartungen an die Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mehr bezahlt wird deswegen aber noch lange nicht. Das muss sich ändern.

Weitere Veranstaltungen fanden in Köln, Hannover und Nürnberg statt.

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Schlichtung im Tarifkonkflikt SuE hat begonnen

Am 10. Juni 2015 hat in Dresden die Schlichtung im Tarifkonflikt um eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst begonnen. Die Schlichter und die Kommissionen der beteiligten Gewerkschaften sowie der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) kamen zu einem ersten Treffen zusammen.

Als Schlichter haben die Gewerkschaften Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister a. D. von Hannover, und die Arbeitgeber Georg Milbradt, Ministerpräsident a.D. von Sachsen, benannt. Beide haben schon bei den Verhandlungen über den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst (TVöD) im Jahr 2010 ein erfolgreiches Schlichter-Gespann gebildet. Mit Blick auf die aktuelle Auseinandersetzung betonten Schmalstieg und Milbradt übereinstimmend, dass die jetzige Schlichtung eine besondere Herausforderung darstelle, weil es nicht "um ein paar Prozentpunkte rauf oder runter" gehe, sondern um Tätigkeitsmerkmale.

Die Schlichtung war notwendig geworden, nachdem in der vergangenen Woche die Gespräche beim sechsten Termin und nach mehrwöchigen Streiks ohne Ergebnis geblieben waren. Bereits seit Februar verhandeln der dbb, Spitzengewerkschaft des SEV und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über eine verbesserte Eingruppierung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes.

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Scheitern, Schlichtung, Streikpause in Sicht

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind am 4. Juni 2015 in Berlin erneut gescheitert. Arbeitgeber und Gewerkschaften verständigten sich auf ein Schlichtungsverfahren, das am Dienstag, dem 9. Juni 2015 beginnen soll. Ab Sonntag und während der Schlichtung wird es keine weiteren Streiks geben.

„In den Verhandlungen in Berlin zeigte sich, wie weit die Positionen von Gewerkschaften und Arbeitgebern immer noch auseinanderliegen. Eine Annäherung gestaltete sich als unmöglich. Wir sehen nunmehr in dem Schlichtungsverfahren den einzigen Weg zu einer deutlichen Aufwertung der verantwortungsvollen Tätigkeit der Beschäftigten“, konstatiert Simone Hagedorn vom Sächsischen Erzieherverband.

Seit Februar hat der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Erzieherverbandes, und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bereits bei fünf Terminen über eine bessere Wertschätzung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes verhandelt. Im Kern geht es dabei um die verbesserte Zuordnung der einzelnen Berufsgruppen zu Gehaltsgruppen.

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Verhandlungen wieder aufgenommen

Am 2. und 3. Juni 2015 werden in Berlin die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes fortgesetzt. Dem voran gegangen waren drei Wochen unbefristeter Streik als Reaktion auf fünf ergebnislose Tarifverhandlungsrunden, bei denen die Arbeitgeber nicht bereit waren, ein Angebot auf die Forderungen der Gewerkschaften zu unterbreiten.

Der Sächsische Erzieherverband und seine Spitzengewerkschaft dbb erwarten ergebnisorientierte Verhandlungen. Das Hauptziel einer höheren Wertschätzung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst muss ernsthaft angegangen und erreicht werden.

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Erzieher erhöhen Druck auf die Arbeitgeber

Am 27.05.2015 haben sich erneut Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes aus Sachsen an einer zentralen Streikaktion in Dresden beteiligt. Circa 300 Teilnehmer versammelten sich zur Protestkundgebung am Dr.-Külz-Ring, um ihren Forderungen nach besserer Bezahlung und höherer Wertschätzung Nachdruck zu verleihen. Anschließend zog die Demonstration um das Rathaus.

Arbeitsniederlegungen gab es auch wieder in Leipzig, Freital, Heidenau, Chemnitz, Frankenberg, Freiberg, Zwickau, Plauen und Werdau.

Seit dem 08.05.2015 befinden sich die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes in einem unbefristeten Streik. Dem voran gegangen waren fünf ergebnislose Tarifverhandlungsrunden, bei denen die Arbeitgeber bisher nicht bereit waren, ein Angebot auf die Forderungen der Gewerkschaften zu unterbreiten. 

Am 28. Mai 2015 findet in Frankfurt die Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) statt. Spätestens dann müssen die Arbeitgeber ein echtes Angebot vorlegen. Der Sächsische Erzieherverband fordert mit seiner Spitzengewerkschaft dbb eine höhere Zuordnung zu Gehaltsgruppen der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst.

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Streikliste

nachstehend finden Sie die Streikliste des SEV. Bitte senden Sie diese an

sev.sachsen@t-online.de oder per Fax an 0351/8392213.


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Kita-Streiks ausgeweitet - 3.000 Erzieher demonstrieren in Leipzig

Tausende Erzieher haben am Dienstag in Leipzig vor dem Bundesverwaltungsgericht für eine bessere Bezahlung demonstriert. An der zentralen Streikkundgebung beteiligten sich 3.000 Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Erzieher streiken seit dem 8. Mai für eine höhere Wertschätzung. Zuvor waren fünf Tarifverhandlungsrunden ergebnislos geblieben. Der Sächsische Erzieherverband fordert mit seiner Spitzengewerkschaft dbb eine höhere Zuordnung zu Gehaltsgruppen der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst. Bislang ist offen, wann es eine nächste Tarifverhandlungsrunde geben wird.

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Info Streikgeld

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Erste Streiks in mehreren Städten

Ab heute haben die Streiks der Erzieherinnen und Erzieher in mehreren sächsischen Städten begonnen. Dresden und Leipzig bilden dabei für den Sächsischen Erzieherverband die Schwerpunktorte. An der Kundgebung in Dresden nahmen 1.100 Streikende teil. Eine der Hauptforderung war die bessere Wertschätzung des Erzieherberufes.

Am Montag werden die Streiks in Dresden, Leipzig, Zwickau, Bautzen, Plauen, Freital, Oderwitz und Freiberg fortgesetzt.

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Unbefristeter Streik der Erzieher ab 08.05.2015

Im Folgenden finden Sie die Streikerfassungsliste zum Download und zur weiteren Verwendung.
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Streikaufruf Bautzen

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Streikaufruf Oderwitz

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Streikaufruf Freiberg

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Streikaufruf Dresden

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Streikaufruf Leipzig

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Streikaufruf Chemnitz

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Streikaufruf Freital

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Streikaufruf Zwickau

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Streikaufruf Plauen

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90 Prozent unserer Erzieher befürworten Streik

Bei der Urabstimmung innerhalb des Sächsischen Erzieherverbandes im SLV sprachen sich 90 Prozent der Mitglieder für unbefristete Arbeitskampfmaßnahmen aus. Im dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des SEV,  stimmten 97 Prozent der Befragten einem unbefristeten Streik zu.

Nach fünf ergebnislosen Verhandlungsrunden hatten die Gremien des dbb beamtenbund und tarifunion, der Spitzengewerkschaft des Sächsischen Erzieherverbandes, das Scheitern erklärt und die Urabstimmung beschlossen.

In Zusammenarbeit mit den anderen Gewerkschaften wird der Sächsische Erzieherverband nun die weitere Streikplanung angehen.

Das Flugblatt des dbb zum


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Auch fünfte Verhandlungsrunde ergebnislos – Urabstimmung wird empfohlen

Die Verhandlungen über bessere Beschäftigungsbedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst sind am 21. April 2015 in Offenbach erneut ergebnislos geblieben. „Die Arbeitgeber lehnen nach wie vor eine generelle Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst ab. Damit sind sie weit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben – viel zu weit“, sagte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing. „Somit gibt es vorerst keine Grundlage für weitere Gespräche. Die Verhandlungskommission empfiehlt den Gremien des dbb die Verhandlung für gescheitert zu erklären und eine Urabstimmung zu beschließen.“

Seit Februar haben der dbb und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bereits bei fünf Terminen über eine bessere Wertschätzung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes verhandelt. Im Kern geht es dabei um die verbesserte Zuordnung der einzelnen Berufsgruppen in der entsprechenden Entgelttabelle.

„Der Frust bei den Beschäftigten ist groß“, so Hemsing. „Wir werden aber weiterhin verantwortungsvoll handeln und die Auswirkungen unserer Arbeitskampfmaßnahmen im Blick behalten. Dazu gehört, dass wir etwa Streiks in Kitas rechtzeitig ankündigen. Gute Leute verdienen gutes Geld. Daher hoffen wir auf die Unterstützung der betroffenen Menschen, die auf die qualifizierten Leistungen unserer Kolleginnen und Kollegen angewiesen sind.“

Mehr Informationen unter: www.dbb.de/sozial-und-erziehungsdienst

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Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 16. April 2015 ist in Hannover auch die vierte Runde der Tarifverhandlungen über bessere Beschäftigungsbedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst ohne substanzielle Ergebnisse beendet worden.

„Wir haben den Arbeitgebern unsere Forderungen nach einer Höhergruppierung der Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung ausführlich begründet, aber auch hier scheint die VKA auf Zeit spielen zu wollen. Eine ernsthafte materielle Bewegung der Arbeitgeber ist nicht zu erkennen“, sagte dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing am Ende der Verhandlungen.

Im Vorfeld der vierten Runde war es zu zahlreichen Warnstreiks gekommen. „Die Entschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen, ihre Interessen durchzusetzen, ist groß“, so Hemsing. „Stand heute muss man hinsichtlich der Warnstreiks sagen: Fortsetzung folgt.“ Auch am Verhandlungsort in Hannover hatten sich zahlreiche Beschäftigte versammelt, um zu demonstrieren.

Die Verhandlungen werden am 20. und 21. April in Offenbach, fortgesetzt, dort geht es um Sozialarbeiter und -pädagogen sowie die sogenannten Spezialmerkmale.


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Forderungen des FV Kinderbetreuung und soziale Berufe

Der Sächsische Erzieherverband fordert eine echte Wertschätzung und bessere Bezahlung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst. Für die bevorstehenden Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben wir mit unserer Spitzengewerkschaft dbb folgende Eckpunkte beschlossen.


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